Test Aecooly Cold Air Ultra : ein leistungsstarker tragbarer Ventilator mit integrierter Frischluftnebel

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Es gibt Produkte, die man zunächst mit einem kleinen Seitenlächeln betrachtet. Ein Taschenventilator, der in wenigen Sekunden die Haut abkühlen kann? Mit integrierter Nebelfunktion? Ein Touchscreen? Und sogar eine externe Batterie-Funktion? Auf dem Papier hat der Aecooly Cold Air Ultra alles, was ein Sommer-Gadget haben sollte, und zwar ein bisschen überenthusiastisch.

Es sei denn, inmitten einer Hitzewelle, wenn die Außenluft der, die aus einem leicht geöffneten Ofen kommt, ähnlich ist, wird man schnell weniger spöttisch. Ein klassischer Ventilator beschränkt sich oft darauf, warme Luft zu bewegen. Das bringt etwas Erleichterung, aber nicht viel mehr. Der Aecooly Cold Air Ultra fügt dem Luftstrom einen feinen Wassernebel hinzu; und das ist das Detail, das den Unterschied ausmacht.

Die Marke spricht von einem „personal cooling system“, also einem persönlichen Kühlsystem. Der Begriff ist marketingtechnisch, aber die Idee bleibt bestehen: Es geht nicht darum, einen Raum zu kühlen oder eine Klimaanlage zu ersetzen, sondern darum, die Haut direkt zu erfrischen. Auf einer Terrasse, in einer Warteschlange, im geparkten Auto in der Sonne, beim Camping, beim Wandern, bei Festivals oder sogar im Büro, wenn die Klimaanlage beschlossen hat, Urlaub zu nehmen, wird solch ein Gerät schnell unverzichtbar.

Das hier getestete Modell ist der Aecooly Cold Air Ultra, manchmal auch Cold Air Pro oder PM01S/PM02 je nach Markt genannt. Die Reihe ist nicht immer sehr klar, aber die derzeit von Aecooly hervorgehobene offizielle Version ist tatsächlich der Cold Air Ultra mit einer 7000-mAh-Batterie, einer Ventilation von bis zu 25 m/s, einem Farb-Touchscreen, Nebelfunktion und schneller USB-C-Aufladung.

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Unboxing des Aecooly Cold Air Ultra

Der Aecooly Cold Air Ultra kommt in einer hochwertigen Verpackung. Man merkt sofort, dass die Marke sich über den kleinen USB-Ventilator für 10 € positionieren möchte, den man ab Juni auf den Markt findet.

Im Inneren: der Ventilator, ein USB-C-Kabel, ein Handgelenkband, mehrere magnetische Aufsätze, eine kleine Reinigungsbürste, ein Handbuch und eine kleine thermosensible Scheibe zur schnellen Anzeige der Temperatur.

Der Ventilator überrascht zunächst durch seine Größe. Er ist tragbar, das ist klar, aber es ist kein ultra leichter Mini-Ventilator, den man einfach in die Jeanstasche steckt, ohne daran zu denken.

Mit seinen 345 g, den Abmessungen von 140,4 x 63 x 41 mm und dem integrierten Wassertank unter dem Griff ist er kompakter, dichter, fast „werkzeughaft“ in der Hand. Man ist näher an einem Mini-Turbobläser als an einem einfachen Taschenventilator.

Die Verarbeitung ist sehr gut. Das Gehäuse besteht aus ABS und PC, mit einer Oberfläche, die Metall ziemlich gut imitiert. Auf den ersten Blick könnte man an eine Konstruktion aus Aluminium glauben – die Haptik ist recht hochwertig. In Wirklichkeit handelt es sich um Kunststoff, einen starren, gut sitzenden Kunststoff, der gut in der Hand liegt.

Vorn befindet sich das Schaufelrad, geschützt durch ein Gitter. Hinten lässt sich das Ansauggitter werkzeuglos zur Reinigung abnehmen. Das ist positiv, denn leistungsstarke Ventilatoren ziehen mit der Zeit unvermeidlich Staub an. Aecooly hat auch eine Sicherheitsvorkehrung getroffen: Wenn das hintere Gitter entfernt wird, startet der Ventilator nicht. Angesichts der angegebenen Drehgeschwindigkeit ist das beruhigend.

Unter dem Gerät befindet sich der Wassertank.

Er wird durch Drehen eines Metallrings entriegelt und dann mit klarem Wasser gefüllt. Die Marke weist darauf hin: keine ätherischen Öle, kein Parfüm, keine exotischen Flüssigkeiten. Nur klares Wasser. Das ist weniger aufregend für Liebhaber eines Spa-Ambientes, aber viel vernünftiger, um die Pumpe zu schützen und Ablagerungen zu vermeiden.

Auf der Vorderseite gibt der Farb-Touchscreen dem Produkt eine echte Persönlichkeit. Er zeigt die Geschwindigkeit, den Batteriestatus, die Nebelfunktion, den Wasserspiegel und Betriebsanimationen an. Das ist nicht notwendig, aber angenehm und gut lesbar – definitiv wertvoller als ein einfacher LED-Indikator.

Technische Eigenschaften

Der Aecooly Cold Air Ultra hat eine beeindruckende technische Spezifikation für ein so kompaktes Gerät. Die Marke gibt eine Turbine mit 70.000 U/min, eine maximale Luftgeschwindigkeit von 25 m/s, eine 7000-mAh-Batterie, schnelle USB-C-Aufladung und eine Laufzeit von bis zu 10 Stunden bei niedriger Geschwindigkeit sowie 100 Ventilationsstufen an.

Der Ventilator verfügt auch über eine Rückladefunktion. Mit anderen Worten, er kann als externe Batterie dienen, um ein Smartphone oder ein anderes kleines USB-C-Gerät aufzuladen. Das ist nicht seine Hauptaufgabe, aber unterwegs ist es immer praktisch. Wenn man sich auf einen Ausflug mit einer Flasche, einer Brille, einem Telefon, Schlüsseln, einer Kamera und drei Kabeln, die sich wie ein Nudelgericht verheddern, begibt, ist jedes Objekt weniger im Rucksack ein Gewinn.

Die volle Aufladung dauert etwa 2 Stunden und 30 Minuten. Die Ladeleistung liegt bei etwa 20 W, was für dieses Produkt schnell ist.

Was den Lärm betrifft, gibt Aecooly bis zu 65 dB bei niedriger Geschwindigkeit an. Sagen wir es direkt: dieser Ventilator ist nicht leise. Er bläst stark, sehr stark sogar, und das ist zu hören. Im niedrigsten Gang bleibt er draußen erträglich. Bei voller Leistung erzeugt er ein hohes Geräusch, das etwa einem Mini-Haartrockner oder einem kompakten Bläser ähnelt. Kein Wunder: Wenn man 25 m/s in der Handfläche will, muss man akzeptieren, dass es laut wird.

Installation und Bedienung

Die Handhabung ist einfach. Ein längeres Drücken der Haupttaste schaltet den Ventilator ein. Er startet in der Regel auf einem mittleren Niveau, und die Geschwindigkeit lässt sich auf zwei Arten anpassen. Die physische Taste ermöglicht ein schnelles Durchschalten von Stufen: 20, 40, 60, 80 und 100 %. Der Touchscreen erlaubt eine feinere Einstellung, stufenweise bis zu 100.

Der Bildschirm ist reaktionsschnell und angenehm zu bedienen. Man kann mit dem Finger wischen, um die Leistung zu erhöhen oder zu reduzieren, wie bei einigen hochwertigen „Turbo“-Ventilatoren. Nach einigen Sekunden wird der Bildschirm gesperrt, um versehentliche Änderungen zu vermeiden. Man muss ihn dann wecken, normalerweise durch doppeltes Antippen oder Druck auf die Taste. Das ist gut durchdacht, denn die Hand landet leicht auf dem Touchbereich.

Die Nebelfunktion wird mit einem seitlichen Knopf gesteuert. Ein gedrückter Knopf aktiviert den Wasserstrahl, solange der Knopf gedrückt ist. Ein doppelter Druck aktiviert eine kontinuierliche Nebelfunktion für 30 Sekunden. Die Idee ist, das Gesicht nicht wie eine grüne Pflanze zu bewässern, sondern eine sehr feine Schicht Feuchtigkeit auf die Haut aufzutragen und dann den Luftstrom seine Arbeit machen zu lassen.

Das Befüllen des Tanks erfordert etwas Aufmerksamkeit. Man muss den Boden öffnen, Wasser bis zur Maximalmarkierung eingießen und dann gut schließen. Der O-Ring muss richtig positioniert sein, um Leckagen zu vermeiden. Es ist besser, nicht randvoll zu füllen, besonders wenn das Gerät in einer Tasche bewegt wird oder in allen Positionen verwendet wird. Ein kleiner Luftspalt vermeidet böse Überraschungen.

Ein echter Unterschied zu einem klassischen Ventilator

Der Aecooly Cold Air Ultra hebt sich nicht nur durch seine Leistung ab. Sehr leistungsstarke Turboventilatoren gibt es bereits. Der Vorteil liegt vor allem in der Kombination aus Luftstrom und Nebelfunktion.

Ein klassischer Ventilator beschleunigt die Verdampfung von Schweiß. Wenn die Luft noch atembar ist, genügt das oft für ein frisches Gefühl. Aber wenn es 35, 38 oder 40 °C hat, ist die bewegte Luft bereits warm. Der Ventilator bringt Erleichterung, aber er hat manchmal das Gefühl, einen Haartrockner zu blasen.

Mit der Nebelfunktion ändert sich das Prinzip. Das Gerät sprüht sehr feine Wassertropfen, die sich auf der Haut ablagern oder fast sofort im Luftstrom verdampfen. Diese Verdampfung verbraucht Wärme, sodass die Haut schneller abkühlt. Es ist dasselbe Phänomen wie das Kältegefühl nach einem Bad, wenn der Wind auffrischt. Nur dass hier alles in der Hand liegt.

Unter optimalen Bedingungen sinkt die gemessene Oberflächentemperatur mit der Wärmebildkamera innerhalb weniger Sekunden um mehrere Grad. Ein meiner Tests beispielsweise reicht von ungefähr 31,5 °C auf der Haut bei reiner Ventilation auf ungefähr 30 °C mit reiner Ventilation und danach etwa 24-25 °C mit Ventilation und Nebel. Ziemlich effektiv!

Auf dem Gesicht, den Unterarmen oder dem Nacken ist das Empfinden sofort spürbar. Der erste Nebelspritzer, begleitet von dem kräftigen Luftstrom, vermittelt wirklich das Gefühl, an einem Klimasplitter vorbeizugehen. Nicht lange, nicht am ganzen Körper, aber genug, um den Wärmepeak zu brechen.

Die Nebelfunktion: effizient, aber klug verwenden

Der Nebel, der vom Aecooly Cold Air Ultra erzeugt wird, ist fein. Er hat nichts mit einem Gartensprüher zu tun. Man wird nach zwei Sekunden nicht klatschnass, und das ist auch gut so! Auf den Armen oder dem Nacken trocknet er sehr schnell mit dem Luftstrom. Im Gesicht hängt alles von der Entfernung, der Dauer und eventuellem Make-up ab.

Für eine angenehme Nutzung ist es besser, in kurzen Stößen vorzugehen. Ein kurzer Sprühstoß auf die Haut, dann einige Sekunden Ventilation. Es ist nicht nötig, den Nebel eine Minute lang permanent zu halten. Eine feine Schicht Wasser verdampft besser und kühlt mehr als nasser Haut. Es ist kontraintuitiv, aber es funktioniert.

Der Tank ist nicht riesig. Bei kontinuierlicher Nutzung erhält man mit einer Füllung etwa 10 Minuten Nebel. Das mag kurz erscheinen. Aber in der realen Nutzung verwendet man den Nebel nicht durchgehend. Einige regelmäßige Sprühstöße genügen völlig, um sich während eines Ausflugs abzukühlen. Für eine Wanderung, ein Festival oder einen ganzen Tag draußen muss man nur gelegentlich an das Nachfüllen denken.

Vorsicht auch bei wasserempfindlichen Objekten. Nicht wasserdichte Kopfhörer, eine mechanische Uhr, Smartglasses, eine Kamera, ein Smartphone, das bereits warm ist, aber nicht unbedingt geschützt … Der Nebel ist fein, aber es handelt sich trotzdem um Wasser. Es ist besser, alles, was Feuchtigkeit nicht mag, nicht direkt zu nebeln.

Ein weiterer praktischer Punkt: Kaltes oder eisiges Wasser bringt nicht unbedingt einen enormen Vorteil. Mehrere Versuche zeigen, dass der Effekt vor allem von der Verdampfung kommt, nicht von der Anfangstemperatur des Wassers. Sauberes Wasser in Zimmertemperatur genügt.

Ein wirklich kräftiger Luftstrom

Auch ohne Nebelfunktion bläst der Aecooly Cold Air Ultra stark. Sehr stark. Die angegebene maximale Geschwindigkeit von 25 m/s ist kein nur Marketingargument: Unabhängige Messungen kommen auf 24-25 m/s, was für ein Gerät dieser Größe beeindruckend ist.

Bei niedriger Geschwindigkeit ist der Luftstrom bereits kräftig. Bei voller Leistung bewegt man sich tatsächlich im Bereich eines Mini-Bläser: Die Haare fliegen im Wind, der Staub hebt sich von einer Tastatur, und leichte Gegenstände müssen sich festhalten. Dazwischen findet man leicht eine angenehme Einstellung für eine Erfrischung im Freien.

Mit den mitgelieferten magnetischen Aufsätzen kann der Aecooly die Luft konzentrieren, um eine Tastatur, eine Kamera, einen Teil des Armaturenbretts, einen Lüftungsschlitz oder sogar ein Lagerfeuer zu beleben.

Der kleine Bürstenaufsatz kombiniert Blasen und mechanische Reinigung. Man ersetzt keinen echten elektrischen Bläser, aber für ein tragbares Gerät ist es vielseitig. Es verhindert, dass man ein Gerät 10 Monate im Jahr im Schrank steht hat: Außerhalb der Hitzewelle kann es beim Reinigen helfen.

Der Nachteil dieser Leistung ist, dass der Luftstrom konzentriert ist. Aus kurzer Distanz, besonders bei hoher Geschwindigkeit, kann er im Gesicht zu aggressiv werden. Die richtige Einstellung liegt oft zwischen 40 und 70 %, mit sporadischer Nebelfunktion. Eigentlich benutze ich ihn meistens nur bei 10 %. Bei 100 % ist es spektakulär, aber selten nützlich für mehr als einige Sekunden.

Geräusche: der Preis der Leistung

Das ist der Punkt, der am meisten spaltet. Der Aecooly Cold Air Ultra ist nicht diskret. Selbst bei niedriger Leistung erzeugt sein Hochgeschwindigkeitsmotor ein hohes Geräusch: kein „sanfter Luftstrom“, sondern eher ein Turbinen-Geräusch.

Im Freien, am Rand eines Pools, in einem Garten, beim Camping, an einer Autobahnraststätte oder in einer belebten Straße, ist das in Ordnung. Der Umgebungsgeräusch überdeckt einen großen Teil des Schalls. In einem ruhigen Büro, in einem stillen Zug oder im Wartezimmer muss man jedoch im niedrigen Gang bleiben – oder ihn gar nicht benutzen, wenn man seine Nachbarn mag.

Akku und Aufladung

Der 7000-mAh-Akku bietet eine gute Ausdauer, solange man nicht ständig bei 100 % läuft. Aecooly gibt bis zu 10 Stunden bei niedriger Geschwindigkeit an. Das ist sinnvoll für einen moderaten Gebrauch, ohne ständige Nebelfunktion. Bei hoher Leistung sinkt die Akkulaufzeit zwangsläufig – der Motor verbraucht deutlich mehr.

In einem realistischen Gebrauch mit Sitzungen von wenigen Minuten, Einstellungen von etwa 40-70 % und sporadischer Nebelfunktion hält der Aecooly problemlos einen ganzen Tag bei Ausflügen durch. Für eine Pendelfahrt zur Arbeit, einen Stadtbummel, einen Nachmittag im Garten oder eine Fotosession in der prallen Sonne hat man genug damit zu arbeiten.

Im Büro verwende ich ihn problemlos den ganzen Tag, einfach auf meinem Tisch liegend, bei kaum 10 % und mit sporadischer Nebelfunktion, was sehr angenehm ist. Und am Abend hat er immer noch ausreichend Akku.

Das schnelle USB-C-Loading ist ein echtes Plus. Mit einem kompatiblen Ladegerät dauert es etwa 2 Stunden und 30 Minuten, um wieder einen vollen Akku zu erreichen. Der Bildschirm zeigt den Ladezustand an, was böse Überraschungen vermeidet.

Die externe Batterie-Funktion ist nützlich, aber kein Grund zum Kauf. Der Aecooly kann ein Smartphone im Notfall aufladen, der Bildschirm zeigt eine spezielle Animation an, und es ist angenehm, die Option in der Tasche zu haben. Aber mit 7000 mAh wird es nicht als richtige Reise-Powerbank dienen. Es ist ein Notbehelf, kein neues Rad.

Wartung und Vorsichtsmaßnahmen

Ein Nebelventilator erfordert etwas mehr Pflege als ein klassischer Ventilator. Nichts sehr kompliziert, aber man sollte ihn nicht mit Wasser gefüllt drei Wochen lang in einer Schublade aufbewahren.

Nach der Benutzung ist es besser, den Tank zu entleeren, insbesondere wenn das Gerät nicht bald wiederverwendet wird. Das vermeidet Ablagerungen, Gerüche und das Wachstum von Bakterien. Es ist auch besser, sauberes Wasser zu verwenden, eventuell gefiltertes Wasser, wenn das Leitungswasser sehr kalkhaltig ist. Der Nebelkreis ist fein, und Kalk ist nie ein loyaler Freund.

Aecooly hat ein Verfahren zur Reinigung des Kreislaufs vorgesehen: Wenn man die Düse verstopft und die Nebelfunktion aktiviert, kann die Luft in die entgegengesetzte Richtung strömen, um eine Verunreinigung zu entfernen. Das ist clever und zeigt, dass die Marke an die tatsächlichen Anwendungen gedacht hat.

Das abnehmbare hintere Gitter erleichtert auch die Reinigung des Schaufelrades. Eine kleine Bürste ist im Lieferumfang enthalten, und das ist kein Gimmick. Nach einigen Wochen in einer Tasche, zwischen Staub, Textilfasern und Krümeln, die am Boden vergessen wurden, wird sie nützlich sein.

Vorsicht schließlich beim USB-C-Anschluss. Das Produkt behandelt Wasser, aber der Ladeanschluss bleibt exponiert. Man hätte sich einen Gummideckel gewünscht, um ihn besser zu schützen: Auf einem Produkt, das nebelt, wäre ein gewisses Maß an physischem Schutz um den USB-C-Anschluss willkommen gewesen.

Im Alltag: Für wen ist der Aecooly Cold Air Ultra wirklich gedacht?

Der Aecooly Cold Air Ultra ist nicht der ideale Ventilator für jeden. Wenn man einen kleinen leisen Ventilator sucht, den man auf einen Tisch stellen kann, gibt es besser geeignete, leichtere, günstigere und leisere Modelle. Wenn man einfach nur einen sanften Luftstrom im Verkehr möchte, genügt ein klassisches Modell.

Andererseits, wenn man wirklich unter der Hitze leidet, viel Zeit im Freien verbringt, campt, wandert, draußen Foto oder Video macht, auf Messen, Märkten, Festivals oder in schlecht klimatisierten Räumen arbeitet, dann macht der Aecooly wirklich Sinn.

Er ist auch interessant, um bestimmte Geräte punktuell zu kühlen. Ein Smartphone, das beim Filmen in 4K unter direkter Sonneneinstrahlung überhitzt, eine exponierte Kamera, eine tragbare Konsole oder ein Mini-PC, die draußen verwendet werden, können vom Luftstrom und, vorsichtig, von der Nebelfunktion aus der Ferne profitieren. Man muss darauf achten, kein Wasser direkt in einen Anschluss oder eine Lüftungsschlitze zu blasen.

Für zu Hause ist er auch hilfreich in konkreten Situationen: während Heimwerkertätigkeiten in einer Garage, im Wintergarten, in einem Zimmer unter dem Dach, beim Gartenbau, in der Nähe des Grills oder wenn man bei großer Hitze mähen, schneiden oder gießen muss. Es ist so ein Objekt, das man anfänglich etwas übertrieben findet, das man aber letztendlich automatisch greift, bevor man nach draußen geht.

Die Grenzen, die man kennen sollte

345 g sind nicht viel, aber für ein Gerät, das man lange mit ausgestrecktem Arm hält, spürt man es. Das Handgelenkband ist nützlich, und man sollte die Hände besser abwechseln oder es in kurzen Sitzungen nutzen.

Der Lärm vergisst man nicht. Die Leistung ist hervorragend, aber sie hat ihren tonalen Preis. Draußen ist das sehr gut. Drinnen in ruhigen Umgebungen weniger.

Der Tank reicht für sporadische Nutzung, aber große Nutzer müssen ihn regelmäßig nachfüllen. Eine Version mit einem größeren Tank oder einem zusätzlichen Lagergerät wäre willkommen.

Was Wasser betrifft: Auch wenn der Nebel fein ist, handelt es sich um ein elektronisches Gerät mit integriertem Tank. Man muss den Deckel gut schließen, nicht überfüllen, Wasserkontakt mit dem USB-C-Anschluss vermeiden und den Tank nach der Benutzung entleeren.

Schließlich der Preis. Der Cold Air Ultra kostet auf der offiziellen Website 79,99 USD. Hier zahlt man für die Turbine, die Batterie, die Nebelfunktion, den Bildschirm, die Zubehörteile und die Powerbank-Funktion. Für eine einfache Luftunterstützung ist das zu viel. Für eine ernsthafte Nutzung gegen die Hitze on the go ist es jedoch gerechtfertigt. Zumal die Mitbewerber wie Dyson, Ninja usw., die ebenfalls in dieses Segment eingestiegen sind, oft wesentlich teurer sind, manche sogar doppelt so teuer wie dieser Aecooly.

Fazit

Der Aecooly Cold Air Ultra ist kein einfacher Taschenventilator mit einem zusätzlichen Gadget. Seine Nebelfunktion verändert wirklich das Erlebnis. Wenn es sehr heiß ist, kühlt eine feine Schicht Wasser im Luftstrom die Haut viel schneller als bei einem klassischen Ventilator. Der Effekt ist sofort, manchmal überraschend und wirklich angenehm.

Er ist nicht perfekt. Er ist ziemlich laut, schwerer als ein einfaches Modell, sein Tank könnte großzügiger sein und eine Abdeckung für den USB-C-Anschluss wäre eine gute Idee gewesen. Aber er erfüllt, was man von ihm verlangt: tatsächlich erfrischen. Und inmitten einer Hitzewelle ist das das Wichtigste.

Er dient dazu, eine direkte frische Brise dorthin zu bringen, wo man sie braucht, nicht um einen Raum zu kühlen. Das ist nicht die gleiche Nutzung – und in seiner ist er wirklich überzeugend. Für mich kam dieser Test gerade rechtzeitig, um mit den zwei Hitzewellen, die uns in diesem Jahr bereits getroffen haben, besser zurechtzukommen :p

Der Aecooly Cold Air Ultra ist zum Preis von 79 $ auf der Website des Herstellers erhältlich.

Auf Amazon Frankreich bietet er auch andere sehr sympathische Geräte an.

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