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Der Mova Lidax Ultra gehört zu dieser neuen Generation von Rasenrobotern, die wirklich die Art und Weise verändern, wie wir unseren Garten pflegen. Kein Perimeterkabel, das eingegraben werden muss. Keine RTK-Antenne, die richtig platziert werden muss. Keine Kopfschmerzen mit einer Station, die unbedingt den Himmel sehen muss. Hier basiert alles auf einer 360° 3D LiDAR-Navigation, unterstützt von einer Kamera und künstlicher Intelligenz.
Und natürlich ändert das viel, wenn man die alten Generationen von Rasenrobotern kennt. Man platziert die Station, erstellt eine Karte, stellt einige Parameter in der App ein und der Roboter kann die Rasenfläche methodisch pflegen.
Die hier getestete Version ist der Mova Lidax Ultra 1000, der für Flächen von bis zu 1000 m² konzipiert ist. Die Produktreihe umfasst auch die Modelle 800, 1200, 1600 und 2000 m², mit zu Beginn bekannt gegebenen Preisen von 949 € für das 800er-Modell, 999 € für das 1000er-Modell, 1099 € für das 1200er-Modell, 1499 € für das 1600er-Modell und 1699 € für das 2000er-Modell.
Mova hebt mehrere Schlüsseltechnologien dieser Serie hervor: UltraView 2.0, die 3D LiDAR und KI-Vison kombiniert, UltraTrim 1.0, die es dem Schnittdisk ermöglicht, sich bis auf weniger als 5 cm an Randbereiche heranzutasten, eine Erkennung von mehr als 300 Hindernissen, die Verwaltung von bis zu 150 Zonen und die Fähigkeit, auf Neigungen von bis zu 45 % zu arbeiten.
Zusammenfassung
Der Mova Lidax Ultra 1000 ist ein Rasenroboter ohne Perimeterkabel und ohne RTK-Antenne, der für Gärten bis zu 1000 m² konzipiert ist.
Sein großer Vorteil: eine LiDAR 3D + KI-Kamera-Navigation, die es ihm ermöglicht, das Gelände präzise zu kartografieren, mehrere Zonen zu verwalten und methodisch zu mähen.
Die UltraTrim-Funktion ist die andere echte positive Überraschung: Der Mäher verschiebt sich, um Randbereiche besser zu verwalten. Das Ergebnis ist, dass wesentlich weniger Gras mit dem Trimmer nachbearbeitet werden muss.
Die Mova Home-App ist umfassend: Schnitthöhen von 3 bis 10 cm, gesperrte Zonen, Wege, saisonale Programmierung, Wetter-/Frostverwaltung, integrierte Kamera und Diebstahlschutz.
Bei den Einschränkungen ist er auf großen Flächen etwas langsam und kann kleine, flache Objekte wie einen dünnen Schlauch oder eine Socke übersehen.
Zusammenfassend ist der Rasenroboter präzise, einfach zu installieren und sehr überzeugend, um das Mähen zu automatisieren, ohne das Leben zu komplizieren.
Ein Rasenmähroboter ohne Kabel und ohne RTK-Antenne
Der erste große Vorteil des Mova Lidax Ultra ist die Installation. Traditionelle Rasenmähroboter benötigten oft, um ein Perimeterkabel rund um das Grundstück zu verlegen. Das war zuverlässig, aber nicht gerade unterhaltsam. Manchmal brauchte es mehrere Stunden, ein paar Flüche und eine Menge Geduld.
Die RTK-Modelle haben die Dinge vereinfacht, indem sie das Kabel entfernt haben. Aber sie bringen eine andere Einschränkung mit sich: die GPS-Antenne. Diese muss gut empfangen, die Station muss richtig platziert sein, und Bäume oder Gebäude dürfen nicht zu viele Störungen verursachen. In einem einfachen Garten funktioniert das. In einem Garten mit Hecken, Mauern, Bäumen oder eingeklemmten Zonen kann es manchmal sportlicher werden.
Der Mova Lidax Ultra funktioniert anders. Er nutzt sein 360° 3D LiDAR, um sich in der Umgebung zu orientieren. Er beobachtet feste Elemente um sich herum: Haus, Wände, Bäume, Zäune, Rabatten, Schuppen, festes Mobiliar… und nutzt sie als Referenzpunkte. Mova gibt eine Reichweite von bis zu 70 m für diese Technologie an, was für die meisten Wohnhäuser geeignet ist.

Konkret bedeutet das, dass die Station viel freier platziert werden kann. Sie muss nicht unter einem völlig klaren Himmel stehen wie bei einigen RTK-Systemen. Man kann sie sogar an einem Ort installieren, der nicht unbedingt in der Mitte des Rasens liegt, solange der Roboter die Mähzone erreichen kann.
Das ist ein echter Vorteil in modernen Gärten, die oft in mehrere Zonen unterteilt sind: Terrasse, Pool, Beete, Gemüsegarten, Gehweg, Geräteraum, Hecken, enge Passagen… Der Roboter benötigt kein “perfektes” Gelände, um ordnungsgemäß zu arbeiten.
Design und Verarbeitungsqualität
Der Mova Lidax Ultra macht bereits beim Auspacken einen guten Eindruck. Das Design ist modern, fast sportlich, mit einer durchdachten Haube, einem gut sichtbaren LiDAR auf der Oberseite, einer Frontkamera, großen Profirädern und einer Verarbeitungsqualität, die nach Premium-Produkt aussieht.

Der Roboter ist nicht winzig, aber das passt zur angegebenen Fläche und zur eingebauten Ausstattung. Oben finden wir den obligatorischen Stop-Knopf, den Regensensor, das LiDAR und eine Haube, die Zugang zum Steuerdisplay bietet.

Dieses Display ermöglicht unter anderem die Eingabe des PIN-Codes, die Verwaltung einiger Funktionen direkt vom Roboter aus oder das Starten bestimmter Befehle, ohne unbedingt das Smartphone herauszuholen.

Vorne trägt die Kamera zur Erkennung von Hindernissen bei und kann auch zur Visualisierung des Gartens über die App verwendet werden.

An den Seiten sorgen die beiden großen Antriebsräder für den Antrieb. Sie sind gut profiliert, haben eine gute Breite und eine beruhigende Griffigkeit.

Vorne ermöglichen zwei Freilaufreifen Richtungswechsel.

Unter dem Roboter befindet sich ein Schnittdeck mit drei kleinen schwenkbaren Klingen, wie bei vielen Rasenrobotern. Einige Wettbewerber setzen fünf, sechs oder sogar mehr ein, aber die Anzahl der Klingen macht noch nicht alles aus. Hier ist der Schnitt sauber, gleichmäßig und die Klingen sind leicht zu wechseln.

Das interessante Detail liegt hauptsächlich am Schnittdeck: Es kann dank der Funktion UltraTrim 1.0 seitlich verschoben werden. Diese Funktion ermöglicht es, die Klingen näher an die Roboterränder zu bringen, um die ungemähte Grasstreifen entlang von Wänden, Bordsteinen oder Beeten zu minimieren. Mova gibt an, dass man bis auf 5 cm an den Rändern mähen kann.

Und im praktischen Einsatz verändert diese Funktion wirklich das Erlebnis. Wir werden später darauf zurückkommen.
Inhalt der Box
Im Karton finden wir den Roboter, die Ladestation, das Netzteil, die Schrauben zur Befestigung der Station, Ersatzklingen, die dazugehörigen Schrauben, einen Schraubendreher, die Dokumentation und einen kleinen Schutz/ Bürste, die mit dem LiDAR verbunden ist. Die Verpackung ist solide, der Roboter ist gut gesichert und insgesamt gibt es ein großes Vertrauen.

Die Station wird mit den mitgelieferten Schrauben am Boden befestigt. Es ist besser, sie auf einer stabilen und relativ ebenen Fläche zu installieren. Außerdem sollte vorne ein bisschen Platz eingeplant werden, da der Roboter aus seiner Basis herausfährt und dann eine Kalibrierungsphase durchläuft: Er dreht sich um sich selbst, um seine Position zu erkennen, was einen minimalen Freiraum erfordert.

Kleiner praktischer Tipp: Wenn die Station direkt auf Erde oder Grass gelegt wird, kann das Platzieren einer Platte oder einer dünnen Platte darunter die Endreinigung am Ende der Saison erleichtern. Es ist einfach, aber wenn der Winter kommt und man das Gerät hineinholen muss, ist man dankbar, nicht mit einer Basis voll Erde konfrontiert zu werden.



Installation: viel einfacher als ein Roboter mit Kabel
Die Installation des Mova Lidax Ultra erfolgt über die Mova Home-App. Es handelt sich um die gleiche App wie für andere Produkte der Marke, wie die Robotersauger. Das Hinzufügen des Roboters erfolgt durch Scannen des QR-Codes, gefolgt von der Verbindung des Gerätes mit dem Wi-Fi.



Wie oft erforderlich, sollte ein 2,4 GHz WLAN-Netzwerk verwendet werden. Dies ist ein Punkt, den man vor der Installation überprüfen sollte, insbesondere wenn der Router weit vom Garten entfernt ist oder wenn die Station in einem Bereich steht, der nur marginale Empfangsqualität hat. Ein gutes WLAN-Signal im Freien oder mindestens eine durchschnittliche Abdeckung am Standort der Station wird empfohlen.

Sobald der Roboter hinzugefügt ist, ist es ratsam, sofort die Updates durchzuführen. Die Rasenmähroboter dieser Generation entwickeln sich stark über Software. Objekterkennung, Fahrbahnen, Randmanagement, Lokalisierung… alles kann im Laufe der Zeit verbessert werden. Das sollte also gleich zu Beginn zur Gewohnheit werden.

Die physische Installation ist sehr schnell: Man platziert die Station, befestigt sie, schließt das Netzteil an, stellt den Roboter darauf, und geht dann zur Kartografierung über. Nichts zu vergleichen mit einem Tag, an dem man ein Kabel um das Grundstück vergräbt!
Kartografierung: Besser, man nimmt sich die Zeit, sie richtig zu machen
Das Erstellen der Karte ist ein entscheidender Schritt. Sie bestimmt anschließend die Präzision des Mähens.
Der Mova Lidax Ultra bietet eine automatische Kartografierung, aber in der Praxis bleibt die manuelle Kartografierung die beste Option, um ein sauberes Ergebnis zu erzielen. Die automatische Kartografierung ist für diejenigen geeignet, die einen perfekt definierten Garten mit Randbereichen um Hecken, Blumenbeete usw. haben. Die automatische Kartografierung kann bei einfachen Rändern funktionieren, aber sie kann auch Schwierigkeiten haben, wenn das Gelände ein etwas besonderes Element aufweist, wie ein Schild, einen hohen Bordstein oder eine nicht deutlich erkennbare Trennung.
Mein Rat: Für einen einfachen Garten kann die automatische Kartografierung hilfreich sein. Für ein präzises Ergebnis ist es besser, die Karte manuell zu erstellen.
Im manuellen Modus steuert man den Roboter also über die App, ähnlich wie bei einem ferngesteuerten Auto, indem man ihn entlang der genauen Grenzen des Grundstücks führt.

Man muss einen Ausgangspunkt definieren und den Roboter dann um die zu mähende Fläche führen. Wenn man zum Ausgangspunkt zurückkehrt, ist die Fläche geschlossen und gespeichert. Diese Operation erfordert ein wenig Aufmerksamkeit, bleibt aber einfach. Und vor allem verhindert sie, dass der Roboter alleine zu komplexen Rändern, unregelmäßigen Beeten oder mehrdeutigen Zonen interpretiert.

Zonen, Wege und gesperrte Zonen
Der Mova Lidax Ultra beschränkt sich nicht auf eine einfache globale Karte. Er kann mehrere Mähzonen, Wege zwischen den Zonen und gesperrte Zonen verwalten.
Das ist sehr praktisch in einem realen Garten, denn ein Rasen ist nicht immer ein schönes perfektes Rechteck. Man kann eine Hauptzone vor dem Haus, eine weitere hinten, einen Weg um einen Pool, eine Grasfläche neben einer Terrasse oder sogar ein kleines isoliertes Stück neben einem Weg haben.
Um zwei Zonen zu verbinden, erstellt man einen Weg. Der Roboter mäht nicht unbedingt auf diesem Weg: Er nutzt ihn hauptsächlich, um sich von einer Zone zur anderen zu bewegen. Man kann ihm also einen bestimmten Weg anweisen, zum Beispiel zwischen zwei Beeten, entlang eines Weges oder um einen Baum herum.
Die gesperrten Zonen sind ebenso nützlich. Man kann sie in der App zeichnen oder erstellen, indem man den Roboter um den auszuschließenden Bereich führt. Dies kann für ein Beet, einen Baumstumpf, einen Gemüsegarten, einen Teich, eine frisch gesäte Fläche oder einen Raum, in dem die Mähmaschine niemals fahren soll, verwendet werden.

Der Vorteil einer gut definierten gesperrten Zone besteht darin, dass der Roboter dann sauber darum herum mähen kann. Anstatt das Hindernis einfach im letzten Moment zu meiden, integriert er es in seine Mählogik.
Doppelte Karte und bis zu 150 Zonen
Eine weitere interessante Funktion ist die Verwaltung von zwei Karten. Mova kündigt eine doppelte Karte mit bis zu 150 Zonen an.
Dies kann in mehreren Situationen nützlich sein. Wenn beispielsweise der vordere und der hintere Bereich des Hauses nicht miteinander kommunizieren, kann man zwei separate Karten erstellen. Man muss dann den Roboter manuell von einer Seite zur anderen bewegen, es sei denn, es gibt einen Durchgang. Man kann sich auch vorstellen, ihn in einem Ferienhaus oder bei einem Freund zu verwenden, indem man den Roboter und möglicherweise seine Station mitnimmt.
Man sollte jedoch aufpassen: Wenn der Roboter auf einer Karte arbeitet, auf der er seine Basis nicht physisch erreichen kann, kann er sich nicht selbst aufladen. Man muss also die Laufzeit im Auge behalten oder die Station verschieben. Das ist logisch, aber man sollte es wissen, bevor man von einem Roboter träumt, der magisch durch das Haus läuft, um in den Garten hinten zu gelangen.
Eine sehr umfangreiche App
Die Mova Home-App ist eines der Highlights des Roboters. Sie erlaubt eine sehr feine Steuerung des Mähens, ohne unverständlich zu werden.
Vom Hauptbildschirm kann man ein komplettes Mähen starten, nur bestimmte Zonen auswählen, nur die Ränder anfordern, den Roboter zu seiner Station schicken oder in den manuellen Modus wechseln.

Die Mähparameter sind zahlreich. Man kann die Schnitthöhe, die Mähgeschwindigkeit, die Richtung der Fahrbahnen, das automatische Mähen der Ränder, die Aktivierung von UltraTrim, die Hinderniserkennung, den Abstand zum Ausweichen oder spezielle Parameter für jede Zone festlegen.


Die zonenweise Einstellung ist besonders interessant. Man kann beispielsweise in einer unregelmäßigen Zone eine höhere Schnitthöhe verlangen oder in einem sehr ebenen Teil eine niedrigere. Auch die Geschwindigkeit kann je nach Gelände angepasst werden, oder der Schnittwinkel.

Die App bietet zudem saisonale Programme an. Man kann ein Frühjahrs-/Sommer-Programm und ein weiteres Herbst-/Winter-Programm erstellen. Das ist recht clever, denn ein Rasen wächst im Mai, August oder Oktober nicht gleich. Das Mähintervall, die Höhe und die Zeiten können somit leichter angepasst werden.

Man findet auch Schutzoptionen gegen Regen und Frost, individuell festgelegte Ladezeiten (zum Beispiel in der Nebensaison), einen Nachtmodus, reduzierte Geschwindigkeit, Ausweichen auf Wegen, Elternschutz, Gerätefreigabe, PIN-Management und Wartung.


Zusammenfassend: Es ist umfassend. Sehr umfassend sogar.
Schnitthöhe: von 3 bis 10 cm
Der Bereich der Schnitthöhe ist einer der Stärken des Mova Lidax Ultra. Er reicht von 3 bis 10 cm, was breiter ist als bei vielen Rasenrobotern. Mova hebt diesen Bereich auf seinem offiziellen Datenblatt hervor.
Das ist wichtig, denn nicht alle Nutzer mögen einen sehr kurz geschnittenen Rasen. Einige bevorzugen 5 oder 6 cm, um den Rasen besser zu schützen, das Austrocknen im Sommer zu begrenzen oder einen natürlicheren Look beizubehalten. Andere möchten einen kurzen Schnitt in den sehr sichtbaren Bereichen.
Die elektronische Einstellung über die App ist angenehm. Man muss nicht eine Rädchen unter dem Roboter verstellen. Man wählt die Höhe, bestätigt und der Roboter passt das Deck an.
Kleine Einschränkung: Wenn die UltraTrim-Funktion für die Ränder aktiviert wird, senkt sich das Deck auf 3 cm. Das bedeutet, dass die Ränder möglicherweise kürzer gemäht werden als der Rest des Rasens, wenn Sie eine allgemein höhere Schnitthöhe eingestellt haben. Es ist effektiv, aber nicht jeder wird diesen visuellen Unterschied mögen.
UltraTrim: Endlich besser verwaltete Ränder
Die Ränder sind der Achillesferse vieler Rasenroboter. Da die Schnittscheibe normalerweise in der Mitte des Roboters positioniert ist, bleibt oft ein ungeschnittener Streifen Gras entlang von Wänden, Zäunen, Bordsteinen, Beeten oder Bäumen. Das Ergebnis: Man muss regelmäßig den Trimmer herausholen.
Mit UltraTrim minimiert der Lidax Ultra dieses Problem. Das Schnittdeck zur Seite verschoben, um die Klingen näher an den Rand des Roboters zu bringen. Mova gibt an, dass man bis auf 5 cm an den Rändern mähen kann.


Im tatsächlichen Gebrauch ist der Gewinn deutlich sichtbar. Der Roboter kann einen ersten Randpass machen und dann einen weiteren mit dem verschobenen Deck. An einer überquerbaren Grenze, wie einer Platte auf gleicher Ebene mit dem Rasen, kann er überqueren und fast bündig schneiden. Das Ergebnis ist hervorragend und verhindert, dass man die Freischneider benutzen muss.

Entlang einer Wand oder eines vertikalen Hindernisses bleibt zwangsläufig ein kleiner Abstand. Das ist normal: Der Roboter wird nicht absichtlich überall reiben, um Beschädigungen zu vermeiden. Aber man wechselt oft von einem Streifen von etwa 15 bis 20 cm bei einigen Robotern zu einem viel kleineren Streifen. Während der Tests konnte der Roboter wirklich sehr wenig Gras zurücklassen, wenn die Kartografierung präzise durchgeführt wurde.
Das ist wahrscheinlich eines der überzeugendsten Merkmale des Lidax Ultra. Das ist kein leeres Marketingversprechen. Im praktischen Einsatz ist es offensichtlich.
Mähqualität: methodisch und regelmäßig
Der Mova Lidax Ultra arbeitet mit organisierten Trajektorien. Er bewegt sich nicht zufällig wie die alten Rasenmähroboter, die von einer Seite zur anderen hüpften, bis sie schließlich den gesamten Rasen abdeckten.
Hier folgt der Roboter einem strukturierten Weg mit parallelen Linien und methodischer Abdeckung. Er überlappt leicht seine Passagen, um vergessene Streifen zu vermeiden. Das Ergebnis ist sauber, gleichmäßig und vermittelt den Eindruck einer kontrollierten Mähung.

Die Schnittbreite beträgt etwa 20 cm, was für diesen Typ von Roboter üblich ist. Die drei schwenkbaren Klingen erledigen ihre Arbeit gut. Selbst in etwas höherem Gras schneidet der Roboter sauber, solange man ihm nicht aufträgt, eine Wiese in einen Golfplatz mit nur einem Durchgang zu verwandeln.
Wie bei allen Rasenrobotern ist der Lidax Ultra hauptsächlich darauf ausgelegt, den Rasen regelmäßig zu pflegen. Er schneidet wenig, aber häufig. Diese Regelmäßigkeit sorgt für einen schönen Rasen. Wenn das Gras sehr hoch ist, muss man möglicherweise zuerst einen Schnitt mit einem herkömmlichen Rasenmäher machen oder zu Beginn eine höhere Schnitthöhe einstellen und dann allmählich senken.
Betriebsgeräusch
Der Roboter ist sehr diskret. Mova gibt an, dass der Geräuschpegel unter 60 dB liegt.
In der Praxis hört man hauptsächlich die Radmotoren und ein leichtes Geräusch beim Schneiden. Nichts zu vergleichen mit einem benzinbetriebenen Rasenmäher, und erst recht nicht mit einem klassischen elektrischen Rasenmäher. Man kann ihn also tagsüber betreiben, ohne die Nachbarn zu stören.

Das heißt jedoch nicht, dass man ihn nachts laufen lassen sollte. Erstens, um die Kleintiere, insbesondere die Igel, zu schützen. Zweitens, weil Sicht und Erkennung tagsüber immer beruhigender sind. Der Roboter verfügt über eine Kamera und ein LiDAR, aber ein Garten bleibt eine lebendige Umgebung mit Tieren, vergessenen Spielzeugen, herabgefallenen Ästen und verschobenen Objekten. Tagsüber ist die beste Wahl.
Hinderniserkennung: Sehr gut, aber nicht magisch
Der Mova Lidax Ultra kombiniert LiDAR und KI-Kamera. Auf dem Papier kann er mehr als 300 Hindernisse erkennen und Tiere schützen.

In der Praxis ist die Erkennung insgesamt gut. Der Roboter erkennt große Objekte, Personen, Tiere, Gartenmöbel, Töpfe, Stühle, hohe oder gut sichtbare Hindernisse. Er verlangsamt, stoppt, umgeht und beginnt dann seine Arbeit erneut.
Die App ermöglicht es, die minimale Höhe der zu erkennenden Hindernisse und den Abstand zum Ausweichen einzustellen. Man kann beispielsweise verlangen, dass der Roboter einen Abstand von 10, 15 oder 20 cm um ein Hindernis herum einhält. Je größer der Abstand, desto sicherer ist es, aber desto mehr bleiben kleine, nicht gemähte Zonen um die Objekte bestehen.
Die Kamera kann auch Fotos von den erkannten Hindernissen machen. Das ist praktisch, um zu verstehen, warum der Roboter einen Bereich vermieden hat. In einigen Fällen kann sie ein Tier, eine Person oder ein Objekt mit einem Vertrauensgrad identifizieren. Diese Funktion kennen wir bereits von einigen hochklassigen Robotersaugern, und sie beginnt, auch in den Garten zu kommen.
Aber man muss realistisch bleiben: Sehr kleine Objekte bleiben schwer zu erkennen. Dünner Gartenschlauch, Socke, kleines flaches Spielzeug, Seil, dünner Ast… je nach Farbe, Höhe, Position und Einstellung wird nicht immer alles erkannt. Ich habe variable Ergebnisse bei diesen kleinen Objekten erhalten, mit guten Reaktionen in einigen Fällen, aber auch Versäumnisse bei Elementen, die zu niedrig oder zu dünn sind.
Das ist kein spezifisches Problem von Mova. Es ist eine aktuelle Grenze vieler Rasenmäher-Roboter. Die beste Sicherheit bleibt daher, den Garten vor dem Mähen aufzuräumen, besonders wenn Kinder im Garten spielen.
Kamera, Live-Video und Patrouille
Der Lidax Ultra hat eine Kamera, die nicht nur zur Hinderniserkennung dient. Sie ermöglicht auch, eine Live-Ansicht über die App zu erhalten, und Mova hebt eine Patrouillenfunktion namens TrueGuard hervor.
Die Idee ist amüsant: Der Roboter kann eine Art mobile Kamera im Garten werden. Man kann das Bild einsehen, einen Bereich überprüfen, eine Patrouille starten oder eine Benachrichtigung bei menschlicher Erkennung erhalten.

Ist das unerlässlich? Nein. Ist es praktisch? Manchmal ja.
Wenn zum Beispiel ein externes Alarmsystem ausgelöst wird, wenn man überprüfen möchte, ob das Tor geschlossen ist, oder einfach nur sehen möchte, was im Garten während das Urlaubs passiert, kann die Funktion nützlich sein. Man sollte sie jedoch nicht mit einem echten festen Überwachungssystem verwechseln, das zuverlässiger, besser platziert und 24 Stunden am Tag betriebsbereit ist. Aber als Ergänzung ist es ziemlich clever. Persönlich schätze ich diese Funktion sehr und bedauere, dass sie nicht häufiger bei allen Herstellern verfügbar ist, wie bei Navimow zum Beispiel.
Die Kamera kann auch beruhigen, wenn der Roboter weit vom Haus arbeitet. Man hat einen Blick auf seine Umgebung, was immer angenehm ist bei einem Gerät dieser Preisklasse, das draussen herumfährt.
Verwaltung von engen Passagen
Mova gibt an, dass er in Passagen von mindestens 60 cm hindurchfahren kann.
Im praktischen Einsatz muss man jedoch zwischen zwei Dingen unterscheiden. In einem engen Gang hindurchfahren, ja, das kann der Roboter tun, wenn der Durchgang gut kartografiert und ausreichend frei ist. In diesem gleichen Gang wenden, das ist eine andere Sache.

Wenn der Durchgang lang und eng ist, muss man darüber nachdenken, wie der Roboter hineinfahren, herauskommen, wenden und seine Trajektorie wieder aufnehmen wird. Ein Durchgang von 60 cm kann ausreichen, um hindurchzufahren, aber möglicherweise nicht, um angenehm wenden zu können. In diesem Fall werden die manuelle Kartografierung und die Erstellung präziser Wege sehr wichtig.
Neigungen und Grip
Der Mova Lidax Ultra ist für Neigungen von bis zu 45 % ausgelegt.
Seine großen, griffigen Antriebsräder helfen ihm eindeutig, Grip zu behalten. Auf nassem oder leicht unebenem Gelände meistert er es gut. Er kann kleine Hindernisse bis zu 4 cm überwinden, was es ihm ermöglicht, über gewisse Unregelmäßigkeiten, wenig ausgeprägte Wurzeln oder kleine Übergänge zwischen zwei Flächen zu fahren.

Aber Vorsicht: Die hier getestete Version ist kein AWD-Modell. Sie hat zwei Antriebsräder, nicht vier. Auf geneigtem, nassem oder abschüssigem Gelände kann es daher zu einem gewissen Gleiten kommen, insbesondere bei Wendevorgängen oder wiederholten Manövern.
Das ist auf normalem Gelände nicht unbedingt störend. Aber wenn Ihr Garten starke Neigungen, rutschige Bereiche, Löcher, Wurzeln, Hügel oder komplizierte Passagen aufweist, sollten Sie vielleicht nach einem AWD-Modell Ausschau halten. Mova bietet genau solche Modelle für diesen Einsatz an.
Für ein klassisches Wohngebiet, auch wenn es leicht hügelig ist, sollte der Mova Lidax Ultra ausreichend sein. Für ein sehr anspruchsvolles Gelände sollte man besser nicht als Held auftreten.
Autonomie und Mähzeit
Der getestete Mova Lidax Ultra 1000 ist für eine Fläche von bis zu 1000 m² vorgesehen, aber das bedeutet nicht, dass er 1000 m² am Stück mähen kann. Wie bei allen Rasenrobotern arbeitet er, kehrt zurück, um sich aufzuladen, und setzt dann die Arbeit an der Stelle fort, wo er aufgehört hat.
Das ist übrigens eine wichtige Funktion: Wenn der Akku schwach wird, kehrt der Roboter automatisch zur Station zurück, lädt auf und beginnt das Mähen genau an der richtigen Stelle erneut.
Auf dem Gelände ist der Roboter nicht der schnellste auf dem Markt. Er arbeitet methodisch, ist vorsichtig in der Nähe von Rändern, und achtet auf Hindernisse. Das sorgt für eine hohe Mähqualität, aber die Gesamtdauer kann lange sein, insbesondere auf einer großen Fläche mit mehreren Zonen, Hindernissen und Zwischenladungen.
Ist das ein Problem? Nicht wirklich, wenn die Programmierung gut durchdacht ist. Ein Rasenroboter hat nicht die Aufgabe, wie ein benzinbetriebener Rasenmäher am Samstagnachmittag in 45 Minuten zu mähen. Er arbeitet autonom, mehrmals pro Woche, während Sie andere Dinge tun. Das ist der ganze Reiz.
Wenn Sie jedoch einen perfekt gemähten Rasen auf 1000 m² in kürzester Zeit wünschen, muss man akzeptieren, dass dieser Robotertyp anders funktioniert. Es handelt sich um eine kontinuierliche Pflege, nicht um eine einmalige große Mähung.
Stromverbrauch
Man kann von einem Verbrauch von etwa 80 W während des Ladevorgangs und einem sehr geringen Verbrauch im Standby, etwa einige Watt, je nach aktivierter LED-Beleuchtung, sprechen.
Im Einsatz bleibt ein Rasenmähroboter in der Regel sehr wirtschaftlich im Vergleich zum Komfort, den er bietet. Der Verbrauch hängt in erster Linie von der Fläche, der Anzahl der Mähvorgänge, der Ladezeit und der Verwendungshäufigkeit ab.
Die App ermöglicht es auch, individuell festgelegte Ladezeiten zu verwalten. Das ist praktisch, wenn Sie einen Tarif mit Niedrig- und Hochpreisen haben oder wenn Sie bestimmte Ladezeiten vermeiden möchten. Für ein mit Solarenergie betriebenes Haus kann man die Mähzeiten während der Produktionszeiten programmieren. Hier fängt man an, die kleine Optimierung zu nutzen, die den Liebhabern von vernetzten Häusern Freude bereitet ;-)

Sicherheit und Diebstahlschutz
Ein Rasenmähroboter lebt draußen. Die Frage des Diebstahls ist daher wichtig.
Der Mova Lidax Ultra integriert eine PIN-Codierung, einen Alarm bei Anhebung und Diebstahlschutzfunktionen.
Wenn man den Roboter anhebt, ertönt der Alarm und man muss den PIN-Code eingeben, um ihn zu stoppen. Das ist eine gute Sache. Bei einigen älteren Robotern war es manchmal zu leicht, den Alarm zu umgehen. Hier ist das Verhalten beruhigender.
Es ist zu beachten, dass man für die Nutzung aller Diebstahlschutzfunktionen (GPS-Position, vollständige Verfolgung) das optionale 4G-Modul benötigt.

Man sollte jedoch im Hinterkopf behalten, dass ein Alarm einen Roboter nicht unüberwindbar macht. Er schreckt ab, alarmiert, erschwert den Wiederverkauf oder Gebrauch durch einen Dieb, ersetzt jedoch nicht den gesunden Menschenverstand. Wenn der Roboter von der Straße aus sichtbar ist, sollte man die Station in einem unauffälligen Bereich platzieren, alle verfügbaren Sicherheitsmaßnahmen aktivieren und gegebenenfalls eine Außensicherheitskamera oder Automatisierung hinzufügen.
Wartung: einfach, aber notwendig
Ein Rasenmähroboter ist kein völlig wartungsfreies Gerät. Er arbeitet draußen, in Feuchtigkeit, Staub, Erde, geschnittenem Gras, manchmal sogar im Regen. Daher muss er regelmäßig gewartet werden.
Der Mova Lidax Ultra ist mit der IPX6-Zertifizierung ausgestattet, die eine Reinigung mit Wasserstrahl, jedoch ohne Hochdruck, ermöglicht.
Man muss die Klingen im Auge behalten, sie ersetzen, wenn sie abgenutzt sind, die Unterseite des Roboters reinigen, die Räder überprüfen, angesammeltes Gras entfernen und die Sensoren sauber halten. Das LiDAR und die Kamera sind die Augen des Roboters. Wenn sie schmutzig sind, kann die Navigation und Erkennung weniger zuverlässig werden.

Auch die Schrauben der Klingen benötigen etwas Aufmerksamkeit. Wie bei vielen solchen Systemen können sie, wenn man zu lange wartet, bis man sie ersetzt, sich abnutzen oder blockieren. Es ist besser, die Klingen und die Schrauben regelmäßig zu wechseln, als am Ende der Saison mit einer beschädigten Schraube zu kämpfen.
Was er besser macht als viele Konkurrenten
Der erste echte Vorteil ist die installation ohne Kabel und ohne RTK. Für viele Benutzer ist das das Kriterium, das alles verändert. Kein Graben, keine Antenne, weniger Platzierungszwänge.
Der zweite ist die Präzision des LiDAR. Auf einem Gelände mit Hecken, Wänden, Bäumen oder Zonen, in denen ein RTK gestört sein könnte, ist dieser Ansatz sehr überzeugend.
Der dritte ist das Randmanagement. UltraTrim bringt einen echten Vorteil im Alltag. Es beseitigt nicht immer den Rasentrimmer, reduziert jedoch eindeutig die Arbeit.
Der vierte ist die App. Sie ist umfangreich, bietet viele Einstellungen, ohne den Eindruck zu erwecken, hastig zusammengeschustert zu sein.
Schließlich ist das Verhältnis von Ausstattung zu Preis sehr solide. Mit 999 € für die Version für 1000 m², die zum Start angeboten wird, erhält man einen LiDAR-Roboter, eine KI-Kamera, Multi-Zonen-Verwaltung, UltraTrim, Live-Video, fortschrittliche Kartographerung und elektronische Schnittsteuerung. Das ist aggressiv gegenüber vielen Wettbewerbern.
Für welchen Gartentyp?
Der hier getestete Mova Lidax Ultra 1000 ist sehr gut für Wohnflächen bis 1000 m² geeignet, mit einer oder mehreren Zonen, Hecken, Beeten, einigen Bäumen, Rändern und moderat engen Durchgängen.
Er ist besonders interessant für Personen, die kein Kabel vergraben möchten, die keine RTK-Antenne verwalten möchten oder die einen Garten haben, in dem der GPS-Empfang schwierig sein kann.
Er ist auch für diejenigen interessant, die die Randbearbeitung minimieren möchten. Wenn Sie viele Wände, saubere Ränder oder Zonen haben, die zu bearbeiten sind, bietet UltraTrim echten Komfort.
Für ein großes, sehr offenes Gelände, wie eine Wiese ohne feste Hindernisse in der Nähe, kann manchmal ein RTK-Roboter geeigneter sein. Das LiDAR benötigt Referenzpunkte in seiner Umgebung. Mova gibt eine Reichweite von bis zu 70 m an, aber in einem großen, sehr offenen Feld ist das nicht unbedingt das ideale Szenario.
Für ein sehr steiles oder sehr unebenes Gelände sollte man auch eine AWD-Version in Betracht ziehen.
Unser Urteil über den Mova Lidax Ultra 1000
Der Mova Lidax Ultra 1000 ist einer der interessantesten Rasenroboter derzeit in seiner Kategorie. Er gelingt es besonders gut, einfach zu machen, was früher mühsam war: Installation, Kartografierung, Zonenverwaltung und regelmäßiges Mähen.
Das LiDAR bringt eine echte Präzision. Die App erlaubt umfangreiche Einstellungen. Der Schnitt ist sauber. Die Ränder sind wesentlich besser als bei vielen klassischen Modellen. Und das Fehlen eines Perimeterkabels verändert die Nutzererfahrung komplett.
Es bleiben einige Grenzen, insbesondere bei kleinen Hindernissen und auf schwierigen Geländen. Aber für einen klassischen Wohnbereich ist der Kompromiss hervorragend.
Zu 949 € für die 1000 m² Version ist das Preis-Leistungs-Verhältnis eindeutig eines seiner besten Argumente.
Fazit: Ein sehr überzeugender Rasenroboter, insbesondere für die Ränder
Der Mova Lidax Ultra 1000 erfüllt viele Kriterien: einfache Installation, präzise Navigation, umfassende App, regelmäßiger Schnitt, gute Hindernisvermeidung, Sicherheitsfunktionen und vor allem eine echte Verbesserung an den Rändern durch UltraTrim.
Es ist kein perfekter Roboter. Er hat seine Schwierigkeiten mit allen kleinen in der Wiese vergessenen Objekten, er benötigt Zeit, und in sehr steilem Gelände sollte man sich die AWD-Versionen ansehen. Aber um die Pflege eines Gartens bis zu 1000 m² ohne Kabel und ohne RTK-Antenne zu automatisieren, gehört er eindeutig zu den Modellen, die man sich sehr genau anschauen sollte.
Es ist das Produkt, das den Wunsch weckt, den traditionellen Rasenmäher für immer in der Garage zu lassen. Und das ist für einen Rasenmähroboter ein sehr gutes Zeichen.





