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Zendure hat gerade seine neue Serie SolarFlow Mix vorgestellt, und die Versprechen sind ehrgeizig. Drei Systeme, eine einzige intelligente Plattform und ein klares Ziel: Die Eigenverbrauchsoptimierung zur drastischen Senkung der Stromrechnung. Die Idee ist einfach, aber effektiv. Anstatt ein einzigartiges Produkt anzubieten, bietet die Marke eine umfassende Palette an, die auf die verschiedenen Haushaltsprofile abgestimmt ist. Das Ergebnis ist, dass jeder eine Lösung finden kann, die auf seinen Verbrauch, seine Solaranlage und seinen Lebensstil abgestimmt ist.
Die Serie basiert auf einer gemeinsamen Plattform, die ein fortschrittliches Energiemanagementsystem (HEMS) integriert, gekoppelt mit künstlicher Intelligenz. Und hier wird es wirklich interessant.
Drei Lösungen für drei unterschiedliche Anwendungen
Zendure will kein „One Size Fits All“ anbieten. Jedes Modell der SolarFlow Mix-Serie zielt auf einen bestimmten Gebrauch ab.
Der SolarFlow 4000 Mix Pro richtet sich an große Haushalte mit hohem Verbrauch. Hier spricht man von Haushalten mit etwa 7.000 kWh pro Jahr, mit einer kompletten Solaranlage (Dach + eventuell Balkon). Dieses Modell kann bis zu 13 kW Photovoltaikeingang (2×4000 W MPPT und 5 kW AC-Kopplung über den speziellen PV-IN AC-Anschluss) akzeptieren und kontinuierlich 4.000 W liefern. Die Batterie ist bis auf 50 kWh erweiterbar. Auf dem Papier ermöglicht dies, einen großen Teil des Energiebedarfs eines Hauses abzudecken… vielleicht sogar alles. Die angegebenen Einsparungen können bis zu 96 % erreichen, was etwa 1.850 € pro Jahr entspricht, laut Hersteller.

Der SolarFlow 4000 Mix AC+ richtet sich eher an vorhandene Installationen. Typischerweise ein Haus, das bereits mit Solarpanelen ausgestattet ist, aber ohne Speicherung. Hier liegt das Interesse darin, eine intelligente Schicht hinzuzufügen, um den Eigenverbrauch zu maximieren. Kompatibel mit den meisten Wechselrichtern auf dem Markt, würde er die Rechnung um etwa 91 % senken.


Schließlich spielt der SolarFlow 3000 Mix AC+ die Karte der Vielseitigkeit. Kompakter, kann er sowohl in einem städtischen Wohnkontext als auch in einer mobilen Anwendung verwendet werden. Wohnmobil, Baustelle, netzunabhängiger Einsatz… es ist ein bisschen das Schweizer Taschenmesser der Serie. Und trotz seines kompakteren Formats gibt er auch bis zu 91 % Einsparungen bekannt.
Eine intelligente Plattform im Kern des Systems
Was diese Serie wirklich unterscheidet, sind nicht nur die Leistung oder die Batteriespeicherkapazität. Es ist die gesamte integrierte Software-Schicht.
Es gibt HEMS 2.0, das Energiemanagementsystem von Zendure. Dieses zentralisiert alles: Solarproduktion, Speicherung, Verbrauch, aber auch Geräte wie Wärmepumpe oder Ladestation.
Obendrauf optimiert die KI ZENKI 2.0 in Echtzeit die Energieflüsse. Sie berücksichtigt das Wetter, die Gewohnheiten des Haushalts und sogar dynamische Stromtarife. Das Ziel ist, zum richtigen Zeitpunkt zu konsumieren, wenn es sinnvoll ist zu speichern und bei Sinnhaftigkeit einzuspeisen.
Zendure verspricht sogar bis zu 73 % zusätzliche Einsparungen im Vergleich zu einer klassischen Verwaltung, wenn man dynamische Tarife nutzt.
Anders ausgedrückt, spricht man hier nicht mehr nur von Speicherung, sondern von einem echten intelligenten Management der Energie.

Leistungsfähigkeit für den realen Gebrauch gedacht
Vor Ort ziehen mehrere technische Elemente die Aufmerksamkeit auf sich.
Jedes System startet mit einer Kapazität von 8 kWh, erweiterbar auf bis zu 50 kWh. Dies ermöglicht bereits, einen kompletten Tagesverbrauch für viele Haushalte abzudecken.
Der Wechsel in den Notfallmodus (UPS) erfolgt in 10 ms. Im Falle eines Ausfalls wird das ganze Haus ohne wahrnehmbare Unterbrechung weiter mit Strom versorgt. Ein besonders interessanter Punkt für diejenigen, die von zu Hause aus arbeiten oder empfindliche Geräte haben.

Die bidirektionale AC-Leistung erreicht 4 kW bei den High-End-Modellen. Das ermöglicht es, energieintensive Geräte, wie ein Induktionskochfeld oder sogar das Laden eines Elektrofahrzeugs, problemlos zu betreiben.
Und hinsichtlich der Haltbarkeit, das Versprechen ist stark: bis zu 10.000 Ladezyklen und eine Lebensdauer von bis zu 15 Jahren.
Ein sich ändernder regulatorischer Kontext
Diese Markteinführung kommt zu einem entscheidenden Zeitpunkt in Frankreich. Die Entwicklungen des TURPE 7 und die neuen Regeln zu dynamischen Tarifen verändern die wirtschaftliche Gleichung der Energie komplett.
Die Einspeisung ins Netz wird finanziell weniger interessant, während Speicherung und zeitliche Optimierung an Wert gewinnen.
In diesem Kontext erhalten Lösungen wie SolarFlow Mix ihren Sinn. Sie ermöglichen nicht nur den eigenen Energieverbrauch, sondern auch die Nutzung zum relevantesten Zeitpunkt.

Verfügbarkeit und Preise
Die SolarFlow Mix-Serie ist ab sofort in Europa erhältlich, insbesondere in Frankreich, Deutschland, Belgien und den Niederlanden.
Bei den Preisen finden wir:
- Der SolarFlow 4000 Mix Pro ab 2.879 €
- Der SolarFlow 4000 Mix AC+ ab 2.399 €
- Der SolarFlow 3000 Mix AC+ ab 2.039 €
Preise, die im Hinblick auf die angebotenen Leistungen angemessen bleiben… auch wenn alles natürlich vom realen Feedback abhängt.
Ein vielversprechender Launch… der sehr schnell bestätigt werden sollte
Auf dem Papier bietet Zendure hier einen besonders interessanten Ansatz zur Solarspeicherung. Eine schlüssige Produktreihe, eine echte integrierte Intelligenz und vor allem eine Anpassung an die realen Anwendungen europäischer Haushalte.
Es bleibt jetzt abzuwarten, wie sich dies unter realen Bedingungen auswirkt.
Die gute Nachricht ist, dass wir gerade die Gelegenheit haben werden, mehr darüber bei einer dediizierten Veranstaltung nächste Woche in Lille zu erfahren. Wir werden sehr bald mit konkreten Rückmeldungen, Demonstrationen und wahrscheinlich einigen Überraschungen zurückkommen.
Es bleibt also spannend… aber eindeutig, das SolarFlow Mix macht bereits von sich reden! ⚡





