In diesem Jahr, auf der CES 2026, war Bluetti fest entschlossen, die gesamte Kette abzudecken, vom kleinen plug-and-play “Backup” bis hin zum fast wohnhaften System, ohne die Vanlife und das Wohnmobil zu vergessen. Alles unter dem Motto “Zuhause, Straße, Planet”, mit einem starken Fokus auf Effizienz, Mobilität… und einer sehr klaren Wende zur Integration der Hausautomation (ja, Home Assistant wird ausdrücklich erwähnt!). Lassen Sie uns die Ankündigungen und die herausragenden Produkte zusammenfassen.

Elite 100 V2 und Bio-basierte Version: die 1 kWh Station, die alles erledigen will (ohne schwer zu werden)
Die Elite 100 V2 ist das “Alleskönner”-Format: 1.024 Wh, 1.800 W Dauerleistung (3.600 W im Überschuss), und ein “Lifting”-Modus von 2.700 W für Widerstandsbelastungen. Mit anderen Worten: Router + Box + NAS, kleiner Kühlschrank, Beleuchtung, Laptop oder sogar eine Kochplatte / Kaffeemaschine, je nach den Gegebenheiten.
Die Schnellladung ist ein großes Verkaufsargument: 45 Minuten, um 80% bei AC (1.200 W) zu erreichen, und 70 Minuten für 100% (immer bei AC). Bei Solarenergie gibt Bluetti bis zu 1.000 W PV an. Das platziert dieses Modell in der Kategorie “Ich lade schnell auf, ich bin wieder unterwegs”, typisch für Camping oder leichtes Hausbackup.

Und dann gibt es die “Elite 100 V2 Bio-Based” Version. Das Gehäuse verwendet eine PC/ABS-Mischung mit bio-zirkulärer Zuschreibung, entwickelt in Zusammenarbeit mit Covestro, basierend auf erneuerbaren Abfällen (recycelte Pflanzenöle, landwirtschaftliche Rückstände). Geplanter Ziel: -25% CO₂-Emissionen, ISCC PLUS-Zertifizierung, ohne auf Robustheit, feuerfeste Eigenschaften oder eine angegebene Lebensdauer von 10 Jahren zu verzichten. Visuell unterscheidet sie sich durch eine “Earth Deep Blue”-Oberfläche und ein kleines grünes Blatt-Detail.

Elite 300: 3 kWh in einem kompakten Format, zugeschnitten für Wohnung und Wohnmobil
Die Elite 300 wird als “die kompakteste 3 kWh” präsentiert, mit einer Kapazität von 3.014,4 Wh und einer Gesamt-AC-Ausgangsleistung von 2.400 W, plus einem Power Lifting Modus von 4.800 W (Widerstandsbelastungen). Bluetti betont auch eine verringerte Stellfläche (bis zu 19% weniger “Footprint” im Vergleich zu Wettbewerbern): praktisch, wenn Sie sie nah am Sicherungskasten, in einem Technikschrank oder in einem Wohnmobil verstauen möchten.

Was die Anschlüsse betrifft, so gibt die Marke 11 Ausgänge an, mit einem TT-30R-Anschluss (US-Version) für die Wohnmobilwelt und einem echten 12V/30A DC-Anschluss für anspruchsvollere Geräte. Der Umschaltzeit bei UPS wird mit 10 ms angegeben, und die Verwaltung erfolgt über Bluetooth + Wi-Fi über die App, mit Funktionen wie Remote Wakeup, Timern und Planung, wie wir bereits in unseren früheren Tests gesehen haben.

Beim Laden sprechen wir von 1.800 W bei AC, bis zu 1.200 W mit Solarenergie und 2.400 W bei AC+DC (hybrid). Die angegebenen Zeiten: 95 Minuten, um 80% bei AC zu erreichen, 78 Minuten bei AC+DC (80%) und etwa 4,1 Stunden für 100% bei Solar (maximal). Und interessant zu erwähnen: Bluetti gibt ausdrücklich die Kompatibilität mit dem Charger 2 bei 1.200 W an, mit einer Größenordnung von 3,2 h für eine vollständige Aufladung über dieses Modul (je nach Bedingungen).
Elite 400: 3,84 kWh auf Rädern, für den “Komfort”-Hausbackup
Die Elite 400 erhöht sich auf 3.840 Wh, mit 2.600 W Dauerleistung (bis zu 5.200 W im Überschuss) und einem angekündigten Power Lifting Modus von 3.900 W. Das sofort auffällige Detail: das “rolling”-Gehäuse mit Teleskopgriff und Rollen, denn eine Station mit 39 kg… lieben wir vor allem, wenn sie sich bewegt, ohne dass man sich den Rücken bricht.

Die Ladetechnologie ist aggressiv: bis zu 2.800 W bei AC + Solar, und ein Versprechen von 80% in 70 Minuten. Auch ein UPS-Modus (Umschaltung ≤ 15 ms) sowie ein Fokus auf den Standby-Verbrauch: 3 W im Standby (AC + DC aus), mit detaillierten Zahlen je nach Zustand der Ausgänge (DC ein, AC ein, usw.). Für einen “semi-permanenten” Einsatz zu Hause (Internetbox, NVR, Beleuchtung) zählt dieser Punkt wirklich.

Wie die Elite 300 kann auch die Elite 400 über die App (Bluetooth + Wi-Fi) mit Remote Wakeup und Planung gesteuert werden. Typischerweise sind es diese Art von Funktionen, die das “leere Batterie am Tag X”-Syndrom verhindern: man plant eine Aufladung vor einem Wetterereignis, man aktiviert einen Erhaltungszyklus während der Nebenzeiten, und lässt die Station ihr Ding machen.
FridgePower: ultra-flach, erweiterbar… und endlich kompatibel mit Home Assistant
FridgePower ist die kleine “Smart Home”-Bombe in der Bluetti-Kommunikation. Das Produkt wird als ultra-dünnes Backup (75 mm) beschrieben, das flach oder vertikal installiert werden kann, mit 2.016 Wh, erweiterbar auf 8 kWh+. Es zielt klar auf die “Grundbedürfnisse” ab (daher der Name), also Kühlschrank / Gefrierschrank, Internetbox, Sicherheitsgeräte, einige Lichter.

Hier wird es spannend mit der Integration: Alexa und Google Home werden erwähnt, aber vor allem ein neu hinzugefügter “Home Assistant-Support”, der auf lokale Steuerung und maßgeschneiderte Automatisierungen ausgerichtet ist.

Konkret eröffnet das sehr praktische “Feld”-Szenarien, die wir lieben werden. Einfaches Beispiel: Im Falle eines Stromausfalls (erkannt über einen Spannungssensor, ein Shelly, ein Modul im Sicherungskasten oder direkt über den Zustand der Station, wenn die Integration dies zulässt), kann Home Assistant automatisch nicht priorisierte Lasten abschalten, Kühlschrank + Netzwerk + Kameras erhalten und Sie mit der geschätzten Autonomie benachrichtigen. Ein gewiefteres Beispiel: Wenn die Solarproduktion wieder ansteigt, startet HA bestimmte Geräte (Warmwasserbereiter im kleinen Zyklus, Ladung von Werkzeugen, Lüftung) nur, wenn der Batteriestand einen Schwellenwert überschreitet und die PV-Leistung ausreichend ist. Und damit sind wir nicht mehr bei “einer Batterie”, sondern bei echtem Energiemanagement.
Pioneer Na: die Natrium-Ionen-Technologie für eisige Winter
Mit der Pioneer Na hebt Bluetti eine Natrium-Ionen-Chemie hervor, die besser mit Kälte zurechtkommt (thermische Stabilität). Das Versprechen ist sehr klar: Ladung bei -15 °C möglich und Stromversorgung von Geräten bis -25 °C, was direkt auf die Vorbereitung auf Winterstürme und Bereiche abzielt, in denen klassische LiFePO₄ an Gebrauchskomfort verlieren können, ohne Vorheizung.

Was die Zahlen angeht: 900 Wh, 1.500 W Dauerleistung, Lifting-Modus bei 2.250 W (Widerstandsbelastungen), 20 ms UPS-Umschaltzeit, ein Standby-Verbrauch von 1,5 W und vor allem eine angegebene Lebensdauer von 4.000 Zyklen (80%) für etwa 10 Jahre. Die schnell Ladezeit beträgt laut Hersteller 0–80% in 35 Minuten über 1.900 W AC + Solar.
Dieses Produkt zielt nicht unbedingt auf ein “Gesamt-Haus-Backup” ab, sondern eher auf die Unterstützung, die “funktioniert, wenn alles gefroren ist”. Und das ist der interessante Punkt: Die Batterietechnologie, die ein echtes Alltagsproblem anspricht, nicht nur ein Wettlauf um Watt.

RVSolar 48V: ein echtes Wohnmobil-/Bootsystem, nicht nur eine große Batterie
Bluetti verfolgt auch einen integrierten 48V-Ansatz für Wohnmobile und maritime Anwendungen mit einem System, das auf bis zu 122 kWh erweiterbar ist und eine angekündigte Ausgangsleistung von 6 kW hat.

Der Hersteller spricht von einem RV5 “5-in-1”-Hub (Wechselrichter-Ladegerät, Wechselrichter, MPPT, Generator-Ladegerät, DC-Konverter + Schutzvorrichtungen), einer offenen Plattform, die mit Drittgeräten kompatibel ist, und einer angekündigten Installationszeit von “30 Minuten, sicher & loslegen”.

Bluetti hebt auch die Vorteile des 48V-Systems hervor: Bis zu 30% weniger Verlust im Vergleich zu 12/24V und ein System, das zur Überwachung über ein Steuerpanel (“Pad Smart Control”) mit Diagnosen und Fernzugriff gedacht ist.

Die Batterien werden mit IP65 angegeben, mit Selbstheizung und einer Tauglichkeit bei -20°C sowie einer Lebensdauer von 6.000 Zyklen.
Für einen Installateur ist das ein sehr konkretes Thema: 48V reduziert die Ströme, vereinfacht einige Dimensionierungen und verändert die Art und Weise, sauber in einem Fahrzeug zu verkabeln. Für einen Verbraucher bedeutet es: “Ich möchte eine Installation, die wie eine Hausinstallation aussieht”, mit Steuerung und einer echten Verteilungslogik.
Apex 300: das modulare System, das vom mobilen Einsatz zum “Whole-Home”-Backup wechselt
Die Apex 300 wird als komplettes Ökosystem vorgestellt, das in der Lage ist, von einem tragbaren Gebrauch zu einem erweiterten Hausbackup zu wechseln. Die Marke hebt eine “rekordverdächtige 20W Leerlaufaufnahme” und einen UPS-Umschaltzeit von 0 ms hervor, mit Umschaltung zwischen 120V/240V (je nach Konfiguration).

Hier haben wir eine Basis von 2.764,8 Wh (LiFePO₄), 3.840 W AC-Ausgang, 7.680 W im Überschuss und eine Möglichkeit zur Erweiterung über Batterien (bis zu 1 bis 6 B300K-Packs), mit einer maximalen Ladeleistung von 6.240 W in bestimmten Konfigurationen. Gleichzeitig erwähnt Bluetti die parallele Verbindung von 2 bis 3 Einheiten, mit einer Gesamtkapazität von bis zu 58 kWh. Und für das Laden legt das Produkt einen starken Fokus auf Solarenergie: doppelter MPPT, 2.400 W Eingang (Standard), und schwerere Szenarien über Zubehör wie SolarX 4K, mit Hochspannung PV-Eingängen (der Hersteller erwähnt Konfigurationen mit bis zu 19,2 kW in PV bei Mehrgeräte-/Zubehör-Szenarien).

Hier geht es nicht mehr darum, “ich schließe einen Kühlschrank an”, sondern um “ich möchte entlasten, priorisieren und gegebenenfalls Solarenergie und Speicherung koppeln”.
Charger 2: Energie “unterwegs” und ein echtes Hub für Generator + Solar
Der Charger 2 wird als Auto + Solar Energie-Hub angekündigt, der in der Lage ist, Generator und Paneele zu kombinieren, um bis zu 1.200 W zu liefern, mit einer “13× schnelleren” Ladegeschwindigkeit als das herkömmliche Zigarettenanzünderstecker. Bluetti präsentiert es auch als bidirektionales System: Es kann eine Starterbatterie aufrechterhalten/laden und “Reverse Charging”-Modi verwalten.

Der Hersteller erläutert einen “Battery Link”-Modus (Verwaltung mehrerer Bluetti Produkte), Reverse Charging-Modi (Notstart, Trickelladen, Puls-Wartung) und die Möglichkeit, 12V/24V Lasten über einen “Charger 2 DC Hub” bis zu 700 W zu versorgen (Anderson-Anschluss 50A). Die Steuerung erfolgt über Bluetooth + Wi-Fi, mit Echtzeit-Überwachung und Historie.

Schließlich sind die “installateurfreundlichen” Spezifikationen vorhanden: Abmessungen 265 × 169 × 69,7 mm, Gewicht 1,59 kg, Betriebstemperatur -20 bis 60°C, Sicherung 75A, IP20-Index, und aufgelistete Kompatibilitäten (B230, B300, B300K, B500K, AC200MAX, AC200L, Apex 300).
Die Bluetti-Technologieebene: EMS, Konnektivität und ein Hinweis auf Matter
Der Hersteller legt großen Wert auf die Systemvision: BLUETTI Smart EMS (Management und Optimierung, Unterstützung von bis zu 18 Batteriezellen), BMS “AI-unterstützt”, 24/7 Überwachung und Multi-Netzwerk-Konnektivität (5G/4G, Bluetooth, Wi-Fi). Bluetti erwähnte auch “künftige” intelligente Steckdosen, die dafür entworfen wurden, sich in Smart-Home-Systeme über Protokolle wie Matter zu integrieren.
Kurz gesagt, Bluetti schaltet einen Gang höher und möchte nicht mehr nur “der Hersteller von Stationen” sein. Es will das Orchester sein… und Sie die Partitur schreiben lassen (insbesondere, wenn Home Assistant Teil des Plans ist). Das ist ein grundsätzlicher Trend auf der CES, und klar ist, dass Bluetti in diesem Jahr voll darauf setzt.





