Plaud schlägt stark beim CES 2026 zu: NotePin S (Taste + Hervorhebung) und Desktop ohne aufdringlichen Bot

Der Plaud ist ein kleiner Diktiergerät, das mit KI ausgestattet ist, über das ich Ihnen vor einigen Monaten berichtet habe ( Test des Plaud Note Pro und des NotePin). Es ist ein Gerät, das ich in meinem Job als Journalist nicht mehr missen möchte, sei es für Interviews, Konferenzen oder sogar Messen, wie gerade jetzt auf der CES. Und genau passend dazu ist der Hersteller wieder bei diesem weltweiten Event, um seine Neuheiten vorzustellen, mit einem sehr konkreten Versprechen: die Intelligenz, die in Gesprächen zirkuliert, nicht mehr zu verlieren. Nicht nur bei Videokonferenzen, sondern auch in der „realen Welt“: ein Austausch im Flur, ein Kundentermin, ein Baustellenbesuch, ein Kurs, ein Briefing, eine medizinische Konsultation… Für 2026 kündigt die Marke zwei Neuheiten an, die als ein einziges, zusammenhängendes Ökosystem gedacht sind: der Plaud NotePin S (die neue Generation des Wearables) und Plaud Desktop (eine Desktop-App zum Erfassen von Online-Meetings, ohne Bot, der in die Teilnehmerliste ploppt).

Plaud NotePin S: das KI-Wearable, das wirklich „sofort“ wird

Wenn Sie schon einmal einen Rekorder (oder eine App auf dem Smartphone) in einer realen Situation benutzt haben, kennen Sie den peinlichen Moment: das Gespräch beginnt, Sie suchen den richtigen Knopf, zweifeln, ob es aufzeichnet… und natürlich kommt der wichtige Satz genau in diesem Moment. Plaud hat diesen Reibungspunkt mit dem NotePin S klar angesprochen: die große Neuheit ist ein echter physischer Aufnahme-Button. Ein längeres Drücken, und es geht los. Kein Entsperren des Telefons notwendig, keine App öffnen, keine „Grauzone“.

In Bezug auf die Aufnahme betont Plaud die Verwendung „unter realen Bedingungen“: doppelt Mikrofon und eine Reichweite von bis zu etwa 3 Metern, mit der Idee, auch in lauten Umgebungen wie Messen, Cafés, Klassenzimmern oder Krankenhausfluren nutzbar zu bleiben.

Der NotePin S behält auch den Aspekt eines schmucken/noch diskreten Werkzeugs: Kapsel-Format, etwa 17g, und drei Farben (schwarz, lila, silber). Und vor allem kann er auf mehrere Arten direkt aus der Box getragen werden: als Anstecker, Armband, Lanyard oder Clip. Das Ziel ist klar: wenn es unbequem zu tragen ist, landet es schließlich im Regal.

„Press to highlight“: die kleine Geste, die die KI leitet

Die meiner Meinung nach interessanteste Funktion ist das „press to highlight“ (oder tap to highlight). Während der Aufnahme markiert ein einfacher kurzer Druck einen Schlüsselmoment. Anschließend nutzt die KI diese „Verankerung“, um den richtigen Punkt im Protokoll hervorzuheben: Entscheidung, Zahl, Zitat, spannender Punkt, Engagement, das man nicht vergessen sollte…

Und hier spielt Plaud ziemlich clever: viele Werkzeuge können zusammenfassen, aber „das, was Sie wirklich behalten wollten“, zusammenzufassen, ist eine andere Geschichte. Mit dem Highlight korrigieren Sie nicht im Nachhinein, sondern steuern während des Gesprächs (und das ist wirklich angenehm, wenn man mehrere Termine hintereinander hat).

Ein typisches Beispiel, das von Plaud genannt wird: ein Außendienstmitarbeiter im Termin, der auf die Beziehung fokussiert bleiben muss, während er die Constraints erfasst (Budget, Timing, Einkaufsregeln, versteckter Entscheider). Ein Tap im richtigen Moment, und die Zusammenfassung erscheint anschließend mit umsetzbaren Abschnitten, manchmal sogar strukturiert nach Verkaufsformaten wie BANT.

Plaud Desktop: Online-Meetings erfassen… ohne Bots

Die zweite Ankündigung zielt auf einen allgemein bekannten Reizpunkt ab: die „Meeting-Bots“, die zu einer Videokonferenz hinzugefügt werden, eine automatische Nachricht auslösen oder von der IT blockiert werden (ganz zu schweigen von dem „Überraschungsgast“-Effekt, wenn die Besprechung einen Kunden einbezieht). Plaud Desktop möchte das Gleiche tun, aber nativ, auf der Computerseite: die App erkennt ein Meeting auf Zoom, Google Meet, Microsoft Teams (und anderen) und bietet an, eine sichere Audioaufnahme mit einem Klick zu starten, ohne invasive Bots oder Erweiterungen, die den Browser verlangsamen.

Während des Meetings folgt die Logik „multimodal“: Sie können Audiomomente hervorheben, Kontext in Text hinzufügen oder Bilder/Screenshots integrieren (praktisch, wenn eine Entscheidung von einer Folie oder einer Tabelle abhängt, die auf dem Bildschirm angezeigt wird). Und direkt danach liegt die Idee darin, ein klassisches, aber effektives Trio zu erfassen: rohes Audio, Transkription und dann eine strukturiert Zusammenfassung im Briefformat (Entscheidungen, Aktionen, Risiken, Zitate).

Ein interessantes Bonus: Plaud möchte das alles vereinheitlichen. Ihre „IRL“-Aufnahmen über NotePin/Note und Ihre Online-Meetings über Desktop befinden sich im gleichen Gedächtnis, zugänglich über Plaud Desktop, Plaud App und Plaud Web.

Plaud Intelligence: Transkription, Zusammenfassungen, Vorlagen… und Suche in Ihren Gesprächen

Im Hintergrund fasst Plaud alles unter „Plaud Intelligence“ zusammen. Mehrere interessante Punkte kommen zur Sprache.

Die Transkription zunächst: angekündigte Unterstützung für 112 Sprachen, mit Erkennung von Akzenten, Identifizierung der Sprecher und einem Fokus auf das Fachvokabular (um verstümmelte Akronyme in Medizin, Technik, Recht usw. zu vermeiden).

Die Zusammenfassungen schließlich: Plaud hebt „multidimensionale Zusammenfassungen“ mit Vorlagen hervor und kündigt eine Bibliothek von über 10.000 von Nutzern erstellten Vorlagen an, mit der Möglichkeit, anzupassen, neu zu generieren und sogar das verwendete KI-Modell auszuwählen (man sieht beispielsweise Gemini, GPT, Claude und sogar eine Auswahl „GPT-5“ auf der Benutzeroberfläche).

Schließlich der Baustein „Ask Plaud“: die Idee ist, eine Frage zu stellen („Was haben wir über die Preisgestaltung beschlossen?“, „Was waren die offenen Punkte des letzten Projektmeetings?“) und eine Antwort zu erhalten, die in Ihren eigenen Gesprächen verankert ist, mit Verweis auf die betreffenden Passagen. Es ist weniger „eine weitere Zusammenfassung“ und mehr „eine Suchmaschine für Ihr Gedächtnis“.

Sicherheit und Compliance: Plaud zielt klar auf Profis ab

Plaud betont eine „enterprise-grade“ Positionierung: verschlüsselte Daten, Kontrolle des Benutzers über Aufbewahrung und Löschung sowie eine Liste von hervorgehobenen Compliance-Vorgaben (ISO 27001, ISO 27701, SOC 2, GDPR, EN18031, HIPAA).

Das ist ein Punkt, den man in den realen Anwendungen beobachten sollte, aber die Botschaft ist klar: Plaud möchte das Werkzeug sein, das man in sensiblen Kontexten nutzen kann, nicht nur ein nettes Gadget, um einen Anruf zusammenzufassen.

Preis, Verfügbarkeit, Abonnements: was zu beachten ist

Plaud NotePin S wird für 179 € angekündigt und ist ab sofort verfügbar.

Plaud Desktop wird als Teil des Plaud-Ökosystems angeboten, ohne zusätzliche Kosten für die abonnierten Kunden. Die erwähnten Abonnementmodelle basieren auf einem gestuften Ansatz (Starter, Pro, Unlimited), mit beispielsweise 300 Minuten pro Monat für die Starter-Version (daher im Kauf des Plaud enthalten).

Warum diese Ankündigungen wichtig sind

Was Plaud mit diesem Duo zu sichern versucht, ist die Kontinuität. Ein einzigartiges Werkzeug, um ein Kundengespräch in einem Besprechungsraum zu erfassen, anschließend im Video weiterzumachen und das Ganze in einem durchsuchbaren Gedächtnis wiederzufinden. Und die kleine Wendung „press to highlight“ hat echtes Potenzial, weil sie den Menschen im richtigen Moment wieder in den Prozess einführt (während des Gesprächs, nicht abends beim Basteln einer Zusammenfassung).

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