Résumer cet article :
Wir haben nicht sofort darüber gesprochen, aber Anker hat die CES 2026 genutzt, um die SOLIX E10 vorzustellen, ein System, das darauf ausgelegt ist, die Stromversorgung eines Hauses im Falle eines Ausfalls sicherzustellen… aber auch, um die Solarenergie im Alltag besser zu nutzen. Während eine herkömmliche Hausbatterie nur speichert und wieder abgibt, verfolgt das E10 einen hybriden Ansatz: Solarenergie, Batterie und “intelligenter” Generator zur Unterstützung, alles orchestriert, um länger durchzuhalten, wenn der Ausfall eintritt.
Und auf dem Papier macht Anker keine halben Sachen: eine Basiskonfiguration beginnt bei 6 kWh, aber die Architektur ist modular, mit bis zu 30 kWh pro “Einheit” und einer maximalen Gesamtkapazität von 90 kWh.
Das Konzept: Solar + Batterie + Generator, verwaltet als ein einziges System
Das Kernstück des E10 ist ein Wechselrichtermodul (Power Module), das mit modularen Batterien verbunden ist (Anker spricht von 6 kWh-Packs). Auf der Solarseite hebt Anker zwei MPPT-Eingänge hervor, die von 30 bis 450 V DC akzeptieren, mit 4.500 W pro Eingang, also 9 kW Solar pro E10-Einheit (und bis zu 27 kW mit drei Einheiten).

Wo es originell wird, ist die Integration des Generators. Anker spricht von einem “Smart Generator” (Dreibrennstoff laut Quellen: Benzin, Propan, Erdgas), der automatisch starten und übernehmen kann, um die Autonomie zu verlängern, wenn die Batterie sinkt, mit auch einer Kompatibilität zu bestehenden AC-Generatoren (bis zu 9,6 kW im Bypass). Klar gesagt: das E10 ersetzt nicht unbedingt einen Generator, es kann ihn intelligent nutzen.
Leistung: genug, um ein Haus (wirklich) mit Strom zu versorgen
Laut den angekündigten Zahlen kann eine E10-Einheit dauerhaft 7.680 W (mit Batterie) liefern und im “Turbo”-Modus 10 kW für 90 Minuten (mit zwei Batterien) erreichen, mit einem Betrieb in 120/240 V Split-Phase (US-Markt).
Ein weiterer interessanter Punkt: das Management der Stromanforderungen (Motorstart, Klimaanlage usw.) steht klar im Fokus, da Anker über hohe “Surge”-Kapazitäten und LRA-Äquivalente für den Start großer Geräte kommuniziert.

Was sich im Vergleich zu einer “klassischen” Hausbatterie ändert
Der greifbarste Vorteil ist die Strategie gegen langfristige Ausfälle. Eine alleinige Batterie ist bequem… bis das Wetter umschlägt und die Solarenergie nicht mehr ausreichend liefert. Hier wird der (optional) Generator zu einem automatischen Sicherheitsnetz, das gesteuert wird, um zu vermeiden, dass “umsonst” Treibstoff verbrannt wird, und um langlebig zu sein.
Anker betont auch das Interesse an der DC-Ladung auf Seiten des Generators, die die Umwandlungsverluste im Vergleich zu einer Architektur, die alles in AC umwandelt, minimieren soll (das Bild “Autobahn vs Stadt” ist aufschlussreich, auch wenn wir vorsichtig bleiben, solange wir kein echtes Feedback aus der Praxis haben).
Schließlich ist das E10 nicht nur eine große Batterie: mit dem Power Dock spricht Anker von einem sehr schnellen Umschalten (≤ 20 ms) und einer intelligenten Verwaltung von bis zu 12 Schaltkreisen, mit automatischer Priorisierung der “Wesentlichen”, wenn der Ausfall länger dauert. Typischerweise der Gefrierschrank, die Box/Router, einige Lichter und die Heizungssteuerung… während das Aufladen des Autos oder der Wäschetrockner in die “sekundäre” Kategorie fallen.

Alltagsnahe Anwendungsbeispiele
Stellen Sie sich einen Sommertag vor: die Solarenergie versorgt das Haus, lädt die Batterien auf, und das E10 kann die Spitzen glattbügeln (Herd + Platte + Boiler, die sich zur falschen Zeit einschalten). Am Abend übernimmt die Batterie, um zu vermeiden, dass zu stark auf das Netz zugegriffen wird, während der teuersten Stunden (je nach gewähltem Modus und Konfiguration).
Ein weiteres, deutlich weniger lustiges Szenario: Sturm, Netzausfall und trübes Wetter für zwei Tage. Das E10 schaltet um, versorgt die prioritären Stromkreise, und wenn die Batterie zu niedrig wird, kann der Generator automatisch starten, um aufzuladen und die Distanz zu halten. Das ist das Detail, das den Unterschied macht, wenn man um 3 Uhr morgens nicht auf den Tankstand achten möchte (ja, das ist Erfahrung aus dem Leben vieler Menschen auf dem Land…).
Installation, Kompatibilitäten und… der Punkt Europa
Anker positioniert das E10 als eine “Whole-Home”-Lösung, mit professioneller Installation, insbesondere wenn Sie das Power Dock (Tafel/ATS) für die Automatisierung und das präzise Management der Schaltkreise wählen. Es gibt auch einen einfacheren Ansatz über ein Eingangsgehäuse (Smart Inlet), das mehr manuelle Eingriffe erfordert.
Ein wichtiger Punkt für uns in Deutschland: die veröffentlichten Spezifikationen (120/240 V, 60 Hz, Split-Phase) zeigen vor allem eine Marktorientierung für Nordamerika zu diesem Zeitpunkt. Mit anderen Worten, die Ankündigung auf der CES bedeutet nicht automatisch sofortige Verfügbarkeit/Kompatibilität bei uns mit 230 V / 50 Hz. Es wird notwendig sein, mögliche europäische Ableitungen (oder eine spezielle Ankündigung) genau zu beobachten. Aber das lässt darauf schließen, was bald in unseren Regionen passieren könnte.

Angekündigte Preise und Verfügbarkeit
Bei den Preisen sprechen die ersten in der US-Presse genannten Preise von einem Einstieg bei etwa 4.299 $ für eine Basiskonfiguration, während umfassendere Pakete (Power Dock, Generator) teurer sind. Die Vorbestellungen und der angegebene Verkaufsstart liegen Anfang 2026.


